Silvester im Harz. Lecker Käsefondue, Feuerwerk und eine schöne Wanderung.

Silvester haben wir in Walkenried auf dem Campingplatz im Harz verbracht. Der Start unseres kleinen Ausflugs begann etwas holprig. Zuerst haben wir uns im Matsch festgefahren. Netterweise durften wir uns auf einen anderen Stellplatz stellen, der weniger nass war. Als wir uns gerade eingerichtet hatten, machte dann noch die Heizung schlapp, bzw. sie sprang gar nicht mehr an. Sehr verwunderlich, bislang hat sie uns nämlich immer sehr gute Dienste erwiesen und hat uns über Stunden Wärme gespendet. Schnell bemerkten wir, dass es in diesem Fall an uns lag. Der Tank war fast leer. Also nochmal auf zur Tankstelle und kurz volltanken. Endlich wieder angekommen, konnten wir dann den Abend starten und entspannen. Neben einer Flasche leckerem Wein und einem würzigem Käsefondue haben wir dem Feuerwerk zugeschaut und sind ruhig ins neue Jahr gerutscht.
Neujahr haben wir mit einer Wanderung begonnen. Gestartet sind wir am Kloster Walkenried. Über 400 Jahre lang lebten, beteten und arbeiteten hier Mönche. Zu Hochzeiten waren es bis zu 100. Heute gehört die Klosteranlage zum UNESCO-Weltkulturerbe. Das Klausurgebäude wurde 2006 zu einem Museum umgebaut, welches die Geschichte der Mönche und das Mittelalter wieder aufleben lässt. 
Silvester im Harz war toll!
Silvester im Harz. Beim Spaziergang Drohnenbild aus der Luft mit Blick auf Kloster Walkenried.

Die weitere Wanderung verlief durch eine verwunschene Landschaft, welche uns gefühlt in eine andere Zeit versetzte. Bergauf, bergab, an Seen vorbei, durch kleine Täler und durch tiefen Wald, an Steilklippen und kleinen Bachläufen vorbei. Es gab viel zu sehen und wir haben reichlich Bilder gemacht. Dadurch verloren wir ein wenig die Zeit aus den Augen und plötzlich war es dunkel. Das letzte Viertel der Wanderung legten wir dann im stockdusteren zurück. Dank sternenklarer Nacht und unserer Stirnlampen und sind sicher wieder zurück am Bulli angekommen.

Vom Harz in die „Südsee“. Spazieren gehen und einfach mal nichts tun.

Campingplatz in Soltau. 'Südseecamp'. Blick auf Leuchtturm am See mit Strand.
Geplant war, dass wir bis zum 4.1. im Harz bleiben und jeden Tag eine ordentliche Wanderung machen. Wie so oft haben wir unsere Pläne ganz spontan umgeschmissen und sind am 2.1. nach einem kleinen Frühstück mit unserem Bulli in Richtung Soltau gefahren. Ziel: ‚Südsee-Camp’. Nach einem kurzen Spaziergang, ein paar Saunagängen und einem leckeren Süppchen beenden wir den Tag gemütlich mit Freunden, die auch ein paar Tage auf dem Platz verbrachten. Einfach mal nichts tun und die Seele baumeln lassen. 
Das Nichts tun und die Seele baumeln lassen, führte uns durch den nächsten Tag. Die ordentliche Wanderung warfen wir wieder über Bord und verbrachten den Tag auf dem Campingplatz. Ganz faul waren wir nicht, wir nutzten die Zeit um ein bisschen zu arbeiten. 
Am letzten Tag unseres Kurzurlaubes sind wir nach dem Aufstehen zeitig nach Hause gefahren. Das Wetter war ohnehin sehr regnerisch, somit viel die nächste ordentliche Wanderung auch aus und wir haben uns umso mehr auf unser Zuhause gefreut. Auf dem Sofa liegt es sich doch am Besten.